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Die Funktionen Ihrer elektronischen Gesundheitskarte

Mit Ihrer eGK weisen Sie nach, dass Sie bei uns versichert sind und unsere Leistungen in Anspruch nehmen können. Auffälligste äußere Veränderung zur vorherigen Krankenversichertenkarte (KVK) ist das Lichtbild des Versicherten auf der Vorderseite der eGK. Folgende Informationen finden Sie auf Ihrer eGK:

Vorderseite

  •  Prozessorchip: Der Prozessorchip bietet mehr Schutz für Ihre Daten und unterstützt die geplanten Funktionen.
  • Passbild: Das Passbild für alle Versicherten ab 15 Jahren bietet zusätzlichen Schutz gegen Kartenmissbrauch.
  • Name: Ihr Vor- und Nachname weisen Sie als Inhaber der Gesundheitskarte aus.
  • Versicherung: Die Kennnummer der atlas BKK ahlmann spielt zum Beispiel bei Abrechnungen eine wichtige Rolle.
  • Versichertennummer: Mit Ausgabe der neuen Karte erhält jeder Versicherte eine neue Krankenversichertennummer. Diese bleibt ein Leben lang gleich.
  • Schriftzug »Gesundheitskarte«: Hierdurch ist die neue Karte schnell von der bisherigen Versichertenkarte zu unterscheiden.
  • BSI-Logo: Das BSI-Zertifikat ist das optische Merkmal für die Sicherheitsprüfung und Zulassung der eGK.

Rückseite

Darüber hinaus sind auf Ihrer Karte Ihre Stammdaten wie Name, Geburtsdatum, Adresse, Versichertennummer und Versicherungsstatus gespeichert. Mit Ihrem Einverständnis können Sie künftig auch Ihre Notfalldaten und Ihren Medikationsplan speichern lassen.

Notfalldaten sofort im Zugriff

Auf Ihrer elektronischen Gesundheitskarte (eGK) sind Ihre Versichertenstammdaten gespeichert. Schrittweise führen wir zusätzliche Funktionen ein. So können Sie künftig auch Ihre Notfalldaten auf der eGK speichern lassen.

In einer Notsituation kann jede Sekunde zählen. Für Ärzte und Sanitäter ist es hilfreich, schnell über Vorerkrankungen, Allergien und eingenommene Medikamente Bescheid zu wissen. Um ihnen in einem Notfall einen schnellen Überblick zu ermöglichen, können Sie voraussichtlich ab Mitte des Jahres Ihre Notfalldaten auf der eGK speichern lassen. Dazu gehören Informationen über:

  • chronische Erkrankungen und bedeutsame Operationen wie beispielsweise Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Organtransplantationen,
  • Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen,
  • Allergien und Unverträglichkeiten,
  • medizinische Hinweise wie Schwangerschaft oder Implantate,
  • die Kontaktdaten Ihrer Angehörigen, die im Notfall verständigt werden sollen
  • sowie die Kontaktdaten Ihrer behandelnden Ärzte und Zahnärzte.

Bei der normalen Behandlung in der Arztpraxis ist für das Auslesen der Notfalldaten jedes Mal Ihre Zustimmung erforderlich. Zusätzlich können Sie Ihre Daten auch mit einer PIN vor unberechtigtem Zugriff schützen, die Sie voraussichtlich Mitte des Jahres per Post von uns erhalten werden. In einer Notfallsituation hingegen, wenn Sie beispielsweise bewusstlos sind, dürfen die Notfalldaten auch ohne Ihre Zustimmung und ohne PIN-Eingabe von Ärzten, Sanitätern und medizinischem Personal ausgelesen werden. Dies ist der Fall bei der Erstversorgung durch den Notarzt oder den Rettungsdienst, der Notaufnahme im Krankenhaus und beim ärztlichen Bereitschaftsdienst, in der Notdienstpraxis oder in der ambulanten Notfallversorgung.

Darüber hinaus können Sie mit den Notfalldaten auch Angaben zum Aufbewahrungsort Ihres Organspendeausweises und Ihrer Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht verknüpfen.

Sie möchten Ihre Notfalldaten auf der eGK speichern lassen? Das ist möglich, sobald Sie ab Jahresmitte Ihre PIN von uns zugesandt bekommen haben. Der Versand erfolgt automatisch – Sie müssen Ihre PIN daher nicht extra bei uns anfordern. Sobald Ihnen Ihre PIN vorliegt, können Sie Ihren Arzt, Zahnarzt oder die zuständigen medizinischen Mitarbeiter in der Praxis oder im Krankenhaus auf das Notfalldatenmanagement ansprechen. Die Speicherung der Notfalldaten ist nur möglich, wenn Sie dies ausdrücklich wünschen und Ihre Einwilligung erklären. Legen Sie am besten gemeinsam mit Ihrem Arzt fest, welche Daten für den Notfall wichtig sind. Auf Wunsch erhalten Sie auch einen Ausdruck Ihrer gespeicherten Notfalldaten.

Denken Sie bitte daran, die Daten auf dem aktuellen Stand zu halten und informieren Sie Ihren Arzt, wenn sich zum Beispiel an Ihrer Medikation etwas ändert. Sollten Sie Ihre eGK einmal verlieren, bekommen Sie von uns eine neue Karte. Ihre Notfalldaten sind auf der neuen Karte jedoch nicht mehr gespeichert. Bitten Sie in einem solchen Fall Ihren Arzt oder Zahnarzt darum, die Daten erneut auf der Karte abzulegen.

Sie möchten Ihre Notfalldaten wieder löschen lassen? Kein Problem: Wenden Sie sich dazu bitte ebenfalls an Ihren Arzt, Zahnarzt oder die medizinischen Mitarbeiter in der Praxis oder im Krankenhaus.

Alle Medikamente im Blick

Künftig können Sie auch Ihren Medikationsplan auf der eGK speichern lassen. Der elektronische Medikationsplan führt alle verordneten Arzneimittel, einschließlich Dosis, Einnahmezeitpunkt und weiterer Informationen zur Anwendung auf. Einer der Vorteile besteht in einem einfacheren Informationsaustausch: Ärzte, Apotheker oder auch Psychotherapeuten sind stets über die aktuelle Medikation informiert. Dadurch können sie die Behandlung aufeinander abstimmen, Fehl- und Doppelverordnungen vermeiden sowie die Gefahr von Wechselwirkungen der Medikamente minimieren.

Bei jeder Änderung werden die Daten in der Apotheke beziehungsweise in der Arzt- oder Zahnarztpraxis aktualisiert – zum Beispiel, wenn ein neues Medikament hinzukommt, sich Dosierung oder Einnahmezeitpunkt ändern, wenn Nebenwirkungen auftreten oder wenn Allergien oder Unverträglichkeiten festgestellt werden. Auch alle Daten des bundeseinheitlichen Medikationsplans (BMP) sind im elektronischen Medikationsplan enthalten.

Folgende Daten gehören zum elektronischen Medikationsplan:

  • Ihre Patientenstammdaten: Name, Adresse und Geburtsdatum
  • Ihre medikationsrelevanten Daten: Allergien und Unverträglichkeiten
  • Ihre Medikation: alle Arzneimittel, die Sie einnehmen, einschließlich der Anwendungsinformationen wie Dosis, Einnahmezeitpunkt und -häufigkeit.

Neben den ärztlich verordneten Medikamenten werden auch die rezeptfreien Arzneimittel erfasst, die Sie in der Apotheke erworben haben. Ebenso aufgeführt sind Arzneimittel, die Sie aktuell nicht mehr anwenden, aber für die Sicherheit der Arzneimitteltherapie von Bedeutung sind.

Sie möchten Ihren Medikationsplan auf der eGK speichern lassen? Das ist möglich, sobald Sie ab Jahresmitte Ihre PIN von uns zugesendet bekommen haben. Der Versand erfolgt automatisch – Sie müssen Ihre PIN daher nicht extra bei uns anfordern. Sobald Ihnen Ihre PIN vorliegt, können Sie Ihren Arzt, Zahnarzt oder die zuständigen medizinischen Mitarbeiter in der Praxis oder im Krankenhaus auf das Notfalldatenmanagement und den elektronischen Medikationsplan ansprechen. Die Speicherung ist nur möglich, wenn Sie dies ausdrücklich wünschen und Ihre Einwilligung erklären. Erst mit Eingabe der PIN können Sie bei Ihrem Arzt, Zahnarzt oder Apotheker Ihre eGK für die Nutzung des elektronischen Medikationsplans freischalten.

Erst wenn diese Schritte erfolgt sind, können in der Praxis oder in der Apotheke die Daten eingegeben werden. Halten Sie dazu am besten Ihren aktuellen Einnahmeplan oder die Verpackungen Ihrer Medikamente bereit. Auf Wunsch erhalten Sie einen Ausdruck Ihres elektronischen Medikationsplans.

Anschließend kann der elektronische Medikationsplan nach dem Einschieben Ihrer eGK in das Lesegerät in der Arzt- oder Zahnarztpraxis, im Krankenhaus, beim Psychotherapeuten und in der Apotheke abgerufen und bei Bedarf auf den neuesten Stand gebracht werden.

Ausschließlich Ärzte, Zahnärzte, Apotheker und Psychotherapeuten können Ihre Daten auslesen. Durch die PIN, die Sie von uns erhalten, ist der Medikationsplan vor unberechtigtem Zugriff geschützt: Vor jeder Nutzung müssen Sie die PIN eingeben, damit die Daten ausgelesen werden können. Bei Bedarf können Sie die PIN-Funktion auch deaktivieren.

Sollten Sie Ihre eGK einmal verlieren, bekommen Sie von uns eine neue Karte. Auf der neuen eGK ist Ihr Medikationsplan jedoch nicht mehr gespeichert. Bitten Sie in einem solchen Fall Ihren Arzt, Zahnarzt oder Apotheker darum, die Daten erneut auf der Karte abzulegen.

Haben Sie Fragen zum elektronischen Medikationsplan, zu den Notfalldaten oder zur Gesundheitskarte ganz generell? Ihr Kundenberater hilft Ihnen gern weiter. Sie erreichen ihn unter der kostenfreien Servicenummer 0800 0435510.

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