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Krankenversicherung für Arbeitnehmer bei der atlas BKK ahlmann

Als Arbeitnehmer sind Sie in der Regel krankenversicherungspflichtig. Das bedeutet, dass Sie sich in einer gesetzlichen Krankenversicherung Ihrer Wahl versichern müssen. Eine Ausnahme besteht jedoch, wenn Sie regelmäßig mehr als 57.600,00 Euro im Jahr verdienen. In diesem Fall besteht keine Versicherungspflicht, sondern Versicherungsfreiheit. Sie können sich dann bei der atlas BKK ahlmann freiwillig versichern. Auch für Minijobber gibt es besondere Regeln.

Bitte beachten Sie, dass Zuschläge, die mit Rücksicht auf den Familienstand gezahlt werden, unberücksichtigt bleiben.


Wie hoch ist der Beitrag?
Ihre Beiträge als Arbeitnehmer richten sich nach der Höhe Ihres Einkommens. Die Beiträge werden prozentual berechnet, maximal bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Im Jahr 2017 sind dies in der Kranken- und Pflegeversicherung 4.350,00 Euro im Monat. Beiträge müssen Sie auf Ihr Arbeitseinkommen nur bis zu dieser Grenze zahlen. Verdienen Sie mehr, wirkt sich das also nicht mehr auf Ihren Beitrag aus.

Die Beiträge werden in der Regel von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen. Das bedeutet, dass Sie bei einem allgemeinen Beitragssatz von 15,8 Prozent als Arbeitnehmer Krankenversicherungsbeiträge in Höhe von 8,5 Prozent und Ihr Arbeitgeber in Höhe von 7,3 Prozent Ihres Bruttoeinkommens zahlen.

Was muss ich als Minijobber beachten?
Eine Besonderheit besteht bei Arbeitnehmern, die geringfügig beschäftigt sind, besser bekannt als Minijobber.

  1. Als geringfügig Beschäftigter:
    Für Minijobber, die nicht mehr als 450 Euro im Monat verdienen, besteht keine Versicherungspflicht. Ihr Arbeitgeber muss Pauschalbeiträge zur Kranken- und Rentenversicherung zahlen. Haben Sie aber mehrere geringfügige Beschäftigungen mit einem Gesamteinkommen von mehr als 450 Euro im Monat, sind Sie krankenversicherungspflichtig. Wer dagegen neben einer Hauptbeschäftigung einen einzelnen Minijob hat, braucht dafür keine Beiträge zu zahlen. Alle weiteren Verdienste aus Minijobs werden jedoch mit dem Verdienst aus der Hauptbeschäftigung zusammengerechnet. Auf den so errechneten Verdienst zahlen Sie und Ihre Arbeitgeber dann Beiträge. Nur für die Arbeitslosenversicherung brauchen Sie auch bei Ihrem zweiten und weiteren Minijobs keinen Beitrag zu zahlen.

  2. Als kurzfristig Beschäftigter:
    Bei Minijobs gibt es neben geringfügigen auch kurzfristig ausgeübte Beschäftigungen. Hier können Sie bis zu zwei Monate oder 50 Arbeitstage eine Beschäftigung ausüben, ohne dass Versicherungspflicht eintritt. Voraussetzung: eine vertragliche Regelung im Voraus über die zeitliche Befristung Ihrer Beschäftigung. Die Höhe Ihres Arbeitsentgeltes spielt in diesem Fall keine Rolle.

    Mehrere kurzfristige Beschäftigungen innerhalb eines Kalenderjahres werden zusammengerechnet. Arbeiten Sie dadurch länger als zwei Monate beziehungsweise 50 Tage, werden Sie sozialversicherungspflichtig. Das bedeutet, Sie müssen sich als Arbeitnehmer selbst krankenversichern und Beiträge zu allen Zweigen der Sozialversicherung zahlen.

Sie haben dazu Fragen oder brauchen weitere Informationen? Ihr persönlicher Kundenberater berät Sie jederzeit gern zum Thema Versicherungspflicht in der Sozialversicherung.

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