Lieber Leserinnen und Leser,

die Coronavirus-Pandemie hat unseren Alltag erheblich verändert. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Schnell zeigte sich: Die Verbreitung des Virus SARS-CoV-2 geht uns alle etwas an. Zwar sind es vor allem ältere und vorerkrankte Menschen, bei denen das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf erhöht ist, doch auch für Jüngere kann eine Infektion mit dem Virus in seltenen Fällen lebensbedrohlich sein. Bis ein passender Impfstoff gefunden ist, gilt es für uns alle, sich umsichtig zu verhalten, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten und so sich selbst und andere zu schützen. Denn das Virus ist tückisch: Nach aktuellem Wissensstand ist es bereits ansteckend, bevor Symptome auftreten. Das bedeutet: Eine Person, die noch gar nicht weiß, dass sie sich infiziert hat und das Virus in sich trägt, kann es bereits auf andere übertragen. Das Abstandhalten fällt mitunter sehr schwer, zum Beispiel für Enkelkinder, die nun Distanz zu ihren geliebten Großeltern halten müssen. Abstand als Zeichen der Fürsorge und Liebe – das klingt paradox. Aber es ist in dieser Zeit leider eine Tatsache: Distanzhalten rettet Menschenleben.

Um die Rettung von Menschenleben geht es auch bei der Organspende. Die Diskussion um eine gesetzliche Neuregelung hat dem Thema in der Öffentlichkeit wieder zu mehr Präsenz verholfen. Wenn sich viele Menschen über die Organspende informieren und für sich eine Entscheidung treffen, ist das im Sinne der rund 9.500 Patientinnen und Patienten in Deutschland, die dringend auf ein Spenderorgan warten. In dem Artikel »Organspende: Entscheidung für das Leben«​​​​​​​​​​​​​​ befassen wir uns mit diesem wichtigen Thema. 

Dieser Sommer wird anders, als Sie es normalerweise gewohnt sind. Ich wünsche Ihnen, dass Sie die sonnigen Monate trotzdem genießen können. Passen Sie gut auf sich und Ihre Lieben auf. 

Alles Gute wünscht Ihnen

Ihr Peter Witt

Vorstand