Schwangerschaft: Eine bewegende Zeit

Eine Schwangerschaft ist ein faszinierendes Wunder: Ein kleiner Mensch wächst heran! Das ungeborene Kind ist aber nicht nur mit dem Wachstum beschäftigt. Bereits im Mutterleib ist es sehr aktiv, sammelt erste Lernerfahrungen und reagiert auf Reize von außen. 

Purzelbäume schlagen, mit der Nabelschnur spielen, die winzigen Hände zu Fäustchen ballen: Die Schwangerschaft ist eine im wahrsten Sinne bewegende Zeit. Im dritten Monat beginnt das ungeborene Kind mit den ersten Regungen von Armen und Beinen. Die Bewegungen sind eine frühe Form des Lernens und beispielsweise wichtig für die Entwicklung des Gehirns und des Gleichgewichtssinns. Für die werdende Mutter ist die Aktivität ungefähr ab dem fünften Monat spürbar, zunächst oft wie ein zartes Flattern. 

Im Verlauf der weiteren Schwangerschaft werden die Bewegungen des Kindes immer spürbarer. Dabei reagiert es mitunter auch heftig auf Reize von außen – zum Beispiel mit kleinen Tritten, wenn die Mutter die Sitzposition verändert. Auch Geräusche kann das Baby etwa ab dem sechsten Schwangerschaftsmonat wahrnehmen. Zunächst sind es vor allem Mamas Herzschlag, Blutfluss und Darmgeräusche, später auch ihre Stimme. Mit der Stimme der Mutter ist es daher bei der Geburt bereits vertraut. Singen Sie ruhig Ihrem Ungeborenen schon leise etwas vor oder erzählen Sie ihm eine Geschichte. Die zukünftigen Eltern sollten ihr Kind aber vor einer Reizüberflutung schützen und es nicht in seinen Schlaf- und Ruhephasen stören. 

Für eine gesunde Entwicklung braucht das Kind Ruhe und Entspannung. Vermeiden sollten Sie darum als werdende Mutter übermäßigen Stress. Der Körper ist zwar darauf ausgelegt, Giftstoffe und Stresshormone vom Ungeborenen fernzuhalten. Werden jedoch in sehr hohem Maß Stresshormone ausgeschüttet, kann sich das unter Umständen negativ auf die weitere Entwicklung des Kindes auswirken. Jede Schwangere wird nach und nach immer besser spüren und verstehen, was ihrem Kind guttut, welche sanften Berührungen des Bauches es besonders mag und auch, was es als eher unangenehm empfindet. Fühlt Mama sich wohl, wirkt sich ihre Ausgeglichenheit auch positiv und stärkend auf das Baby aus.

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Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung