Kurzzeitpflege

Kann die Pflegeperson den Pflegebedürftigen kurzzeitig nicht pflegen, so gibt es die Möglichkeit der Kurzzeitpflege in einem zugelassenen Pflegeheim. Ebenso ist es möglich, die Kurzzeitpflege im Anschluss an einen stationären Krankenhausaufenthalt in Anspruch zu nehmen. Dies kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn sich Angehörige im häuslichen Umfeld auf die neue Situation vorbereiten müssen. Auch hier zahlen wir für bis zu acht Wochen 1.612 Euro pro Kalenderjahr. In diesen Kosten sind die pflegebedingten Aufwendungen, die medizinische Behandlungspflege und die soziale Betreuung enthalten. Im Gegensatz zur Verhinderungspflege wird bei der Kurzzeitpflege keine Mindestvorpflegezeit vorausgesetzt. Befindet sich ein Pflegebedürftiger in einer Kurzzeitpflege, so zahlen wir für die Dauer das hälftige Pflegegeld weiter.

 

Kurzzeitpflege für Kinder

Für pflegebedürftige Kinder unter 18 Jahren, die zu Hause betreut werden, leisten wir eine spezielle Kurzzeitpflege in Einrichtungen der Behindertenhilfe oder ähnlichen Einrichtungen. Dadurch sollen die betroffenen Kinder in besonders auf ihre Bedürfnisse ausgerichteten Einrichtungen betreut werden.

Unser Tipp:

Im Pflegefall decken die Leistungen der Pflegeversicherung in der Regel nur einen Teil der Kosten. Mit einer Pflegetagegeldversicherung schützen Sie sich und Ihre Angehörigen vor einem finanziellen Risiko. Das wird sogar mit monatlich fünf Euro vom Staat gefördert: Deutsche-Förder-Pflege 

Besonderheit:

Besteht Anspruch auf Verhinderungspflege und sind diese Ansprüche noch nicht erschöpft, kann der Betrag um 1.612 Euro erhöht werden. Der für die Kurzzeitpflege genommene Erhöhrungsbetrag wird auf den Leistungsbetrag der Verhinderungspflege angerechnet.

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