Coronavirus – Wissenswertes auf einen Blick

Die Verbreitung des Coronavirus hat Auswirkungen auf uns alle. Es ist eine schwierige Zeit, in der es in besonderem Maße gilt, solidarisch zu sein und gemeinsam alles für die Verlangsamung der Ausbreitung des Virus zu tun. Auch von uns der dringende Appell: Bitte vermeiden Sie aktuell persönliche soziale Kontakte und halten Sie sich an die Hygieneempfehlungen und beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Virus!

Auf dieser Seite möchten wir Sie mit einigen wissenswerten Informationen versorgen. 

Aktuelle Sonderregelungen

Aktuell sind viele Menschen verunsichert, an wen sie sich bei Fragen rund um das Coronavirus wenden können. Wer den Eindruck hat, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, kann sich telefonisch bei dem eigenen Hausarzt melden, die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) unter der 116 117 oder das Bürgertelefon unter der 115 anrufen.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen der einzelnen Bundesländer bitten darum, die 116 117 nur bei Anfragen zu akuten medizinischen Behandlungen zu wählen. Allgemeine Anfragen zum Coronavirus sind hier fehl am Platz. Denn wer wirklich ärztliche Hilfe benötigt, muss dadurch lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Daher der dringende Appell an alle Bürgerinnen und Bürger: Die 116 117 sollte nur bei Erkrankungen gewählt werden, mit der man normalerweise zu einem Arzt in die Praxis gehen würde und bei der die Behandlung nicht bis zum nächsten Tag warten kann.

Aktivwoche/Balance-Programm

Eine gebuchte Teilnahme an einer Aktivwoche oder einem Balance-Programm kann momentan teilweise aufgrund der Coronavirus-Epidemie nicht stattfinden. Bitte wenden Sie sich für die Absprache des weiteren Vorgehens direkt an den Anbieter (das Balance-Programm wird von AKON angeboten, die Aktivwoche vom Gesundheitsservice) oder an den Kurort. Dieses hängt davon ab, von welcher Stelle Sie eine entsprechende Information über die Stornierung bzw. Verschiebung erhalten haben. Die Kontaktdaten können Sie der Mitteilung auf Verschiebung oder Stornierung des Termins entnehmen. Unsere Genehmigung Ihrer präventiven Maßnahme behält weiterhin Bestand.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es bei den Anbietern aktuell zu einem erhöhten Telefonaufkommen kommen kann. Die entsprechenden Informationen über Absagen, Umbuchungen, Ersatztermine und Ähnliches werden in der Reihenfolge der anstehenden Termine von dem jeweiligen Anbieter bearbeitet.

 

Mutter-/Vater-Kind-Kuren

Aufgrund der aktuellen Situation können geplante Kuren für Mütter und oder Väter mit ihren Kindern zum Teil nicht durchgeführt werden. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall direkt an den Gesundheitsservice.

Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass zurzeit ein erhöhtes Telefonaufkommen besteht. Alle Eingänge werden kontinuierlich bearbeitet. Bitte nutzen Sie vorzugsweise den elektronischen Weg der Kontaktaufnahme über die E-Mail-Adresse: info@gsm-gesund.de

 

Stationäre Kurmaßnahmen (Vorsorge und Rehabilitation)

Sollte die Durchführung einer stationären Kurmaßnahme aufgrund der aktuellen Situation nicht möglich sein, wenden Sie sich bitte direkt an die Einrichtung. Sie können dann gemeinsam ein neues Aufnahmedatum festlegen, da unsere Genehmigung weiterhin ihre Gültigkeit behält. Gegebenenfalls muss die Einrichtung eine Verlängerung der Genehmigung bei uns beantragen. Eine solche Verlängerung ist im Einzelfall für sechs Monate möglich. Zwischen dem Genehmigungsdatum der Kostenzusage und der stationären Kurmaßnahmen dürfen allerdings nicht mehr als zwölf Monate liegen.

 

Gesundheitsförderungskurse

Gesundheitsförderungskurse sind im Voraus von dem Versicherten zu bezahlen. Erstattet wird der Kurs, wenn mindestens 80% der Kurstermine wahrgenommen wurden. Aufgrund der aktuellen Lage können angefangene Kurse zum Teil nicht weitergeführt oder gebuchte Angebote nicht angefangen werden. Daher ist eine Teilnahme an einem Kurs gegebenenfalls nicht möglich. Der Kursanbieter kann Ihnen trotzdem eine Teilnahmebescheinigung ausstellen, auf der die ausgefallenen Termine gesondert vermerkt werden müssen. Alternativ ist auch ein Schreiben des Kursanbieters mit einer Information über die ausgefallenen Einheiten denkbar. Wenn Sie an 80% der Termine, die noch stattgefunden haben, teilgenommen haben, erstatten wir Ihnen für diese Einheiten die anteiligen Kosten. Gegenüber dem Kursanbieter haben Sie außerdem Erstattungsansprüche auf die entfallenen Termine.

Um dies zu verdeutlichen, haben wir für Sie ein Beispiel aufgeführt:

Kurs: 150 Euro, 10 Einheiten (10 Kurstermine)
6 Termine haben stattgefunden
5 Termine davon wurden wahrgenommen
4 Termine sind aufgrund der Coronavirus-Epidemie entfallen

Anteilige Kurskosten für die 6 stattgefundenen Termine: 90 Euro
Erstattung in Höhe von 90 Euro durch die atlas BKK ahlmann möglich, da 83% der stattgefundenen Termine wahrgenommen wurden (5 von 6 Terminen).

Die verbleibenden 60 Euro hat Ihnen der Kursanbieter aufgrund der 4 entfallenen Termine zu erstatten.

 

Ein Kurs kann von dem Kursanbieter auch zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden. Eine weitere Alternative ist die Nutzung von digitalen Angeboten. So könnte ein Kurs beispielsweise als Live-Online-Kurs zu Ende geführt werden. Informieren Sie sich hierfür bitte bei Ihrem Kursanbieter.

 

Funktionstraining/Rehabilitationssport

Sollte die Teilnahme am Funktionstraining und/oder Rehabilitationssport nicht wie geplant möglich sein, ist eine Verlängerung des Genehmigungszeitraums im Einzelfall denkbar. Kontaktieren Sie dazu bitte Ihren persönlichen Ansprechpartner der atlas BKK ahlmann – vorzugsweise per E-Mail. 

Für die Vorsorge-Untersuchungen für Babys, Kinder und Jugendliche (die so genannten „U-Untersuchungen“) gelten eigentlich feste Termine. Aufgrund der aktuellen Situation können diese Termine jedoch unter Umständen nicht wie geplant stattfinden. Hierfür haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) nun Sonderregelungen zu den Untersuchungszeiträumen und Toleranzzeiten vereinbart.

Diese Sonderregelungen besagen, dass die für die Früherkennungsuntersuchungen U6, U7, U7a, U8 und U9 eigentlich geltenden fixen Intervalle vorübergehend ausgesetzt sind. Die Untersuchungen können – in Absprache mit Ihrem Kinderarzt – zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Sollte bei Ihrem Kind in nächster Zeit eine dieser U-Untersuchungen anstehen, setzen Sie sich am besten direkt mit Ihrem Kinderarzt in Verbindung, um einen neuen Termin zu planen.

Da es sich bei den U-Untersuchungen nicht um akute Behandlungen, sondern um Vorsorgeuntersuchungen handelt, müssen Sie sich keine Sorgen machen, wenn sich die Termine ausnahmsweise um ein paar Wochen oder Monate verschieben.

Keine Änderungen gibt es bei den Untersuchungen U2 bis U5.

Die neuen Regeln zu den U-Untersuchungen gelten ab sofort und bis Ende September 2020.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und Termine.

Um Ihre Arzneimittelversorgung auch in dieser aktuellen Ausnahmesituation zu gewährleisten, wurden sogenannte Abgaberegelungen für Rabattarzneimittel gelockert. Bei diesen Abgaberegelungen handelt es sich um Verträge, die zwischen Krankenkassen und einzelnen Arzneimittelherstellern geschlossen wurden. 
Das bedeutet: Ist in einer Apotheke ein Ihnen verschriebenes Arzneimittel nicht vorrätig, kann im Einzelfall auch ein anderes, gleichwirkendes Präparat eines anderen Herstellers herausgegeben werden. Dieser Austausch kann in der Regel ohne vorherige Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder der Ärztin erfolgen. Eine Rücksprache muss allerdings erfolgen, wenn:

  • der Arzt oder die Ärztin einen Austausch des verschriebenen Arzneimitteln durch eine entsprechende Kennzeichnung auf dem Rezept ausgeschlossen hat
  • oder eine Verordnung der sogenannten Substitutionsausschluss-Liste vorliegt.

Das gleichwirkende Präparat kann auch ausgegeben werden, wenn es durch fehlende Rabattverträge teurer ist als das eigentlich verschriebene. Dadurch müssen die Apotheken keine Bestellung des nicht vorrätigen Arzneimittels veranlassen, welches Sie dann zu einem späteren Zeitpunkt abholen müssten. Stattdessen erhalten Sie direkt ein anderes, gleichwirkendes Präparat. Die Apotheken haben somit die nötige Flexibilität in dieser Ausnahmesituation, um erneute persönliche Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.

Sollten Ihnen durch die Abgabe eines Ersatzpräparates Mehrkosten entstehen, erstatten wir Ihnen diese. Reichen Sie uns hierzu bitte die Quittung und eine Kopie Ihres Rezeptes ein. Ihnen wird dann der Betrag erstattet, den Sie zusätzlich zum Zuzahlungsbetrag des ursprünglich verschriebenen Arzneimittels gezahlt haben.

(Stand: 04.06.2020)

Bewusst und gesund leben

Viele Menschen sind auf Blutspenden angewiesen. Jede Blutspende ist wichtig zur Versorgung von Patienten in akuten Notsituationen und für chronisch kranke Menschen. Aufgrund der geringen Haltbarkeit von Blutkonserven und -präparaten ist ein durchgehendes Engagement von großer Bedeutung. Daher möchten wir Sie dazu ermutigen, trotz der aktuellen Lage Blut spenden zu gehen! Wir haben die wichtigsten Fakten zum Thema Blutspende in Corona-Zeiten für Sie zusammengetragen. Interessierte Erstspender finden außerdem allgemeine Informationen zum Thema Blutspenden.

 

Blutspenden erwünscht

Die Verbreitung des Coronavirus trifft uns alle. Um eine schnelle Ausbreitung zu verhindern, sind wir dazu aufgefordert, zu Hause zu bleiben und persönliche Kontakte zu meiden. Viele Dinge, wie zum Beispiel Blutkonserven, werden jedoch weiterhin dringend benötigt.

Sie fragen sich, ob Sie aufgrund der aktuellen Ereignisse überhaupt Blut spenden dürfen? Die vielen Regeln, die das öffentliche Leben momentan sehr einschränken, betreffen nicht das Blutspenden. Die Termine zum Blutspenden finden unter Einhaltung strikter Hygienemaßnahmen wie geplant statt. Unter dem folgenden Link können Sie die nächsten Termine finden: www.drk-blutspende.de/blutspendetermine.


WICHTIG: Wenn Sie grippale Symptome haben oder erkältet sind, dürfen Sie nicht spenden. Bleiben Sie in diesem Fall bitte dringend zu Hause. Dies gilt ebenfalls, wenn Sie kürzlich ein Risikogebiet bereist haben oder mit Infizierten in Kontakt waren.

 

Voraussetzung für das Blutspenden

Grundsätzlich darf jeder gesunde Mensch ab seinem 18. und bis zu seinem 73. Geburtstag (Erstspender bis 64 Jahre) zur Blutspende gehen.


Sind Sie bereit, Blut zu spenden?

In der folgenden Checkliste können Sie vorab prüfen, ob Sie als Spender in Frage kommen. Zusätzlich gibt es weitere Verhaltensmaßnahmen, die Sie als Blutspender aufgrund der Verbreitung des Coronavirus befolgen sollten.


Checkliste: »Darf ich Blut spenden?«

Sie können leider nicht spenden, wenn Sie:

  • sich krank fühlen oder Husten haben,
  • grippale Symptome haben oder erkältet sind,
  • dem Risiko für übertragbare Infektionen wie Hepatitis-B, Hepatitis-C oder HIV ausgesetzt oder von ihnen betroffen sind (dies betrifft ebenso Angehörige, die im gleichen Haushalt leben),
  • eine größere Operation hatten,
  • in den letzten vier Monaten tätowiert, gepierct oder Ihnen zum Beispiel Ohrlöcher gestochen wurden (nach einer Frist von vier Monaten dürfen Sie wieder Blut spenden),
  • Antibiotika genommen haben (vier Wochen nach Absetzen des Antibiotikums ist eine Blutspende wieder erlaubt),
  • in den letzten drei Wochen im Ausland waren,
  • in den letzten drei Wochen im Landkreis Heinsberg oder einem anderen Corona-Hochrisikogebiet waren,
  • in Kontakt mit Menschen in Coronavirus-Quarantäne waren.

Wenn keiner dieser Punkte auf Sie zutrifft, Sie gesund und zwischen 18 und 64 (Erstspende) beziehungsweise 73 Jahre alt sind, freut sich das Deutsche Rote Kreuz über Ihre Blutspende. Unter dem folgenden Link können Sie die nächsten Termine finden: www.drk-blutspende.de/blutspendetermine.

 

Besondere Sicherheits- und Hygienemaßnahmen bei einer Blutspende

Aufgrund der aktuellen Situation durch die Verbreitung des Coronavirus werden die Sicherheits- und Hygienemaßnahmen bei einer Blutspende nochmals verstärkt:

  • Am Eingang haben Sie die Möglichkeit, sich die Hände zu desinfizieren.
  • Ihre Temperatur wird beim Eintreffen gemessen.
  • Sie werden aufgefordert, genügend Abstand zum Spender vor Ihnen zu halten.
  • Zwischen den einzelnen Liegen, auf denen Sie beim Blutspenden ruhen, wird ein großer Sicherheitsabstand eingehalten.
  • Warteschlangen sollen vermieden werden. Daher ist zu Ihrer Sicherheit zusätzliches Personal vor Ort.
  • Das Imbissangebot muss aktuell reduziert werden, um die Aufenthaltszeit nach der Spende möglichst zu verkürzen.

Wie bei jeder Blutspende gilt jedoch: Stärken Sie sich nach Ihrer Spende ausreichend und verlassen Sie danach bitte den Spendeort, sobald Sie sich wieder fit fühlen.

Ein weiterer Tipp von uns: Bringen Sie sich Ihren eigenen Kugelschreiber mit, welchen Sie für Ihre Unterschrift benutzen können.

Anmerkung: Dies sind Hygienemaßnahmen des DRK-Blutspendedienstes gGmbH der Landesverbände des Deutschen Roten Kreuz Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Oldenburg und Bremen.

 

Wem kann mit Ihrer Blutspende geholfen werden?

Viele Erkrankte benötigen Präparate, die aus Blutspenden gewonnen werden. Vor allem Krebspatienten sind während ihrer Therapie fortlaufend auf Blutpräparate angewiesen. Blutspenden werden aber auch in vielen anderen Notsituationen gebraucht, dazu zählen unter anderem:

  • die Notfallversorgung bei Unfällen jeglicher Art (im Haushalt oder im Straßenverkehr)
  • Operationen,
  • Herzerkrankungen,
  • Magen- und Darmkrankheiten,
  • Leber- und Nierenkrankheiten,
  • komplizierte Geburten,
  • Knochen- und Gelenkkrankheiten,
  • Blutarmut und Blutkrankheiten.


Sind Sie gesund und erfüllen alle Vorgaben für Blutspender? Dann spenden Sie! Jede Spende zählt.

 

Tipps für den Blutspendetag

1. Viel trinken
Nehmen Sie am Tag der Blutspende ausreichend Flüssigkeit (am besten Wasser) zu sich.

2. Ausreichend essen
Gehen Sie nicht mit leerem Magen zum Blutspenden.

3. Zeit einplanen
In der Regel dauert die Blutspende 5-10 Minuten. Jedoch kommt die Wartezeit vor und nach der Spende hinzu, daher planen Sie bitte eine Stunde ein.

4. Entspannen
Nach der Spende sollten Sie sich entspannen. Gönnen Sie sich und Ihrem Kreislauf ein wenig Ruhe. Vermeiden Sie anstrengende Aktivitäten oder sportliche Herausforderungen.

Weitere Informationen zum Thema Blutspenden finden Sie auf der Seite vom Deutschen Roten Kreuz unter: www.drk-blutspende.de


Quellen: www.drk-blutspende.de, www.blutspende-leben.de

In der aktuellen Situation sind wir alle dazu angehalten, persönliche Kontakte zu beschränken. Das beeinflusst unser soziales Leben und kann dazu führen, dass unter anderem Sportvereine und Fitnessstudios gemieden werden. Aber auch zu Hause können Sie etwas für Ihre Gesundheit tun. Nutzen Sie hierfür zum Beispiel unsere für Sie kostenlosen Online-Kurse, mit denen Sie auch in den eigenen vier Wänden aktiv werden können. Die sportlichen Aktivitäten können Sie in Ihren Alltag integrieren. Vielleicht machen Sie die Übungen gemeinsam mit Ihren Kindern oder nutzen sie als Teil der Mittagspause, wenn Sie aktuell in den eigenen vier Wänden arbeiten können.

Auf unserer Internetseite finden Sie Online-Kurse zu folgenden Themen:  

  • Fit in zehn Wochen
  • Gesunde Ernährung
  • Fit im Job

Die Angebote sind für Sie kostenfrei.

Hier gelangen Sie zu den Online-Kursen und erhalten weitergehende Informationen.

In der Bahn, beim Einkaufen oder im Büro – das Smartphone ist unser ständiger Begleiter. Daher ist es neben dem sorgfältigen Händewaschen besonders wichtig, auch das Smartphone regelmäßig zu reinigen.

Durchschnittlich tippen wir über 2.600 Mal pro Tag auf unser Smartphone. Mit jedem Klick übertragen wir Keime, Bakterien und andere Erreger auf die Oberfläche. Über den Tag hinweg entsteht so ein dichter Bakterienfilm auf dem Display. Dieser kann bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem dazu führen, sich daran anzustecken.

 

Wie lange überleben die Bakterien ohne Reinigung?

In einer Studie, die in der Wissenschaftszeitung »Journal of Hospital Infection« erschienen ist, wurden leblose Oberflächen wie Glas, Kunststoff oder Metall auf die Haltbarkeit von Viren untersucht. Das Ergebnis: Auf Glas und Kunststoff konnten die Viren ohne Reinigung der Oberfläche fünf bis neun Tage überleben. Wurde jedoch das Display gründlich abgewischt, konnten innerhalb einer Minute die Viren effizient beseitigt werden. Daher ist eine gründliche Reinigung des Smartphones so wichtig wie das sorgfältige Händewaschen.

 

Was genau bedeutet gründliche Reinigung?

Generell gilt – regelmäßig und gründlich die Hände waschen. Dadurch werden bereits wesentlich weniger Keime auf das Smartphone übertragen. Darüber hinaus können Sie mit einem leicht angefeuchteten Mikrofasertuch oder einem Brillenputztuch Fingerabdrücke und Wischer schnell entfernen. Mit starken alkoholhaltigen Reinigungsmitteln sollten Sie vorsichtig sein, da diese das Display beschädigen können. Ein Tropfen Spülmittel ist auch ausreichend, um die grobflächigen Unreinheiten zu entfernen. Schmutz, der sich an den Eingängen von Kopfhörer und Ladebuchse ansammelt, können Sie gut mit einem Wattestäbchen entfernen. Auch eine unbenutzte Zahnbürste eignet sich zum Entfernen von Schmutz. Auch in den Rillen und den Zwischenräumen können sich Keime ansammeln. Diese lassen sich mit einem Zahnstocher entfernen. Ein Blick in die Bedienungsanleitung kann auch hilfreich sein – viele Hersteller geben individuelle Reinigungstipps für das Smartphone. Beispielsweise empfiehlt der Hersteller Apple, seine Produkte mit einem Tuch, das mit 70-prozentigem Isopropylalkohol befeuchtet ist, zu reinigen.

Quellen: Studie: Putting a Finger on Our Phone ObsessionStudie: Mobile phones as fomites for potential pathogens in hospitals: microbiome analysis reveals hidden contaminantsSmartphone-Hersteller Apple

Familie und Freunde

Die Verbreitung des neuartigen Coronavirus sorgt aktuell für große Verunsicherung in der Bevölkerung. Insbesondere für Risikogruppen kann eine Ansteckung sehr gefährlich sein. Auch Schwangere machen sich Sorgen, ob das Virus Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit und Entwicklung des Babys haben kann. Zudem steht bei vielen die Frage im Raum, ob Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurse planmäßig stattfinden können. Wir haben für Sie einige Informationen zum aktuellen Wissensstand zusammengefasst.

Schwangerschaft

Sind Schwangere durch das Coronavirus gefährdeter als andere Frauen?

Es gibt zum gegenwärtigen Zeitpunkt international keine Hinweise, dass Schwangere durch das neuartige Coronavirus gefährdeter sind als die Allgemeinbevölkerung. Erwartet wird, dass die große Mehrheit der schwangeren Frauen - wie andere Frauen auch - bei einer Infektion nur leichte oder mittelschwere Symptome aufweisen, ähnlich einer Erkältung beziehungsweise Grippe. Schwerwiegendere Symptome wie eine Lungenentzündung scheinen in den Risikogruppen – also bei älteren Menschen, Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder Langzeiterkrankungen – häufiger aufzutreten. Sollten Schwangere jedoch durch eine Vorerkrankung ebenfalls zu einer Risikogruppe gehören, könnten bei einer Atemwegserkrankung wie der Coronavirus-Infektion ebenfalls bei ihnen eher Komplikationen auftreten.

In jedem Fall gelten für Schwangere die gleichen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen wie für die Gesamtbevölkerung. Sehr wichtig ist zum Beispiel das regelmäßige und sorgfältige Händewaschen. Vermieden werden sollte unbedingt der Kontakt mit allen Personen, die Symptome einer Erkältungskrankheit oder Fieber aufweisen – auch in der Familie im eigenen Haushalt. Halten Sie sich unbedingt an die für die Gesamtbevölkerung geltenden Sicherheitsvorschriften!

Auf den folgenden Internetseiten finden Sie weitere Hinweise, wie das Infektionsrisiko reduziert werden kann:

 

Der Geburtsvorbereitungskurs kann aufgrund der aktuellen Lage nicht wie geplant stattfinden – welche Alternativen gibt es?

Kann Ihr Geburtsvorbereitungskurs aufgrund der aktuellen Situation nicht wie geplant stattfinden, sprechen Sie bitte mit Ihrer Hebamme. Die gesetzlichen Krankenversicherungen und die Hebammenverbände haben sich darauf geeinigt, dass es aktuell möglich ist, für die Durchführung des Kurses auf alternative Kommunikationsmittel auszuweichen. Je nach technischen Möglichkeiten kann der Kurs zum Beispiel per Live-Videochat durchgeführt werden. Diese Vereinbarung gilt zunächst bis zum 30. September 2020.

Alternativ können Sie als Versicherte der atlas BKK ahlmann kostenlos das Programm BabyCare nutzen. Die Kosten des Programms in Höhe von 39,90 Euro erstatten wir. Reichen Sie uns hierfür bitte einfach die Rechnung ein. Über BabyCare können Sie auch kostenlos eine entsprechende App auf Ihr Smartphone laden. Weitere Informationen zum Programm BabyCare erhalten Sie unter www.atlasBKKahlmann.de/babycare.

Sollte im Einzelfall keine der oben genannten Lösungen ausreichend und zweckmäßig sein, sprechen Sie bitte mit Ihrem persönlichen Ansprechpartner – gemeinsam finden wir eine Lösung!

 

Welche Auswirkungen hat das Coronavirus auf das Baby, wenn bei einer schwangeren Frau eine Infektion diagnostiziert wird?

Es gibt aktuell keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten aufgrund einer Coronavirus-Infektion. Ebenfalls gibt es aktuell keine Hinweise darauf, dass sich das Virus während der Schwangerschaft auf das Baby überträgt. Es wird daher als unwahrscheinlich angesehen, dass das Virus beim Fötus zu Anomalien führt. Bislang gibt es international keine bekannten Fälle, bei denen es zu einer Infektion eines Neugeborenen gekommen ist. Zudem gibt es bisher keine Berichte über Auffälligkeiten im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion während einer Schwangerschaft. Bitte halten Sie sich trotzdem unbedingt an die für die Gesamtbevölkerung geltenden Sicherheitsvorschriften!

 

Was gilt, wenn eine Schwangere engen Kontakt zu einer Person hatte, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde?

Wenn Sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten, begeben Sie sich unverzüglich in Selbstisolation und wenden sich bitte telefonisch an Ihre Frauenärztin beziehungsweise Ihren Frauenarzt. Durch diese/n werden Sie über alle weiteren Maßnahmen aufgeklärt. Wenden Sie sich bitte ebenfalls unverzüglich und unabhängig von Symptomen telefonisch an Ihr zuständiges Gesundheitsamt (dieses können Sie hier ermitten) oder rufen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 an.

 

Was tun, wenn eine schwangere Frau positiv auf das Coronavirus getestet wurde?

Sollten Sie schwanger sein und positiv auf das Coronavirus getestet worden sein, wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihre/n Frauenärztin/-arzt, um auf Ihre Diagnose aufmerksam zu machen. Wenn Sie keine oder nur leichte Symptome haben und keine Risikofaktoren für Komplikationen bei Ihnen oder weiteren Personen im Haushalt vorliegen (beispielsweise relevante chronische Grunderkrankungen), können Sie sich unter Betreuung durch einen behandelnden Arzt in häuslicher Quarantäne erholen. Sollten Sie schwerere Symptome haben, werden Sie möglicherweise in einem Krankenhaus behandelt.

Schwangerschaft – Selbstisolation und Quarantäne 

Was tun bei Unwohlsein oder Sorgen um das Baby während der Selbstisolation oder Quarantäne?

Ihr ambulant betreuender Arzt und das zuständige Gesundheitsamt sollten gemeinsam mit Ihnen vorab festlegen, wie Sie sich in bestimmten Situationen verhalten sollten. Gegebenenfalls ist es ratsam, Ihre Betreuungsperson einzubeziehen. Wichtig ist die Festlegung der Vorgehensweise im Falle einer notfallmäßigen beziehungsweise außerhalb der üblichen Erreichbarkeiten eintretenden Zustandsverschlechterung. Das Vorgehen sollte sowohl das aufnehmende Krankenhaus, die mitzuführenden Unterlagen als auch das geeignete Transportmittel dorthin umfassen. Schwangere mit Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion sollten keine allgemeinen Sprechstunden oder Kliniken aufsuchen, es sei denn, sie benötigen dringend eine medizinische Versorgung. Wenn Sie während Ihrer Selbstisolationsphase Bedenken hinsichtlich des Wohlbefindens Ihrer selbst oder Ihres ungeborenen Kindes haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Frauenarzt bzw. Ihre Frauenärztin.

Wird dort die Aufnahme in ein Krankenhaus empfohlen, sollten schwangere Frauen mit privaten Verkehrsmitteln dorthin anreisen oder einen Krankenhaustransport arrangieren. Vor dem Betreten des Krankenhauses sollte die Klinik unbedingt telefonisch benachrichtigt werden.

 

Was tun bei Wehen während der Selbstisolationsphase oder Quarantäne?

Wenn Sie Wehen bekommen, fragen Sie Ihre Entbindungsstation um Rat und informieren Sie darüber, dass Sie eine Coronavirus-Infektion vermuten oder diese bestätigt wurde. Ihr Geburtsteam wird Sie über die Möglichkeiten beraten.

Entbindung

Kann die Selbstisolation aufgrund einer vermuteten oder bestätigten Coronavirus-Infektion Einfluss auf den Geburtsort haben?

Bei schwangeren Frauen mit Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus oder bereits bestätigter Diagnose werden Vorsichtsmaßnahmen empfohlen. Bei Wehen sollten sie zur Geburt eine Klinik aufzusuchen, in der das Baby kontinuierlich elektronisch überwacht und der Sauerstoffgehalt stündlich geprüft werden kann. Die kontinuierliche Überwachung des Fötus dient dazu, zu überprüfen, wie das Baby auf Wehen reagiert. Da eine kontinuierliche Überwachung des Fötus nur in einer geburtshilflichen Abteilung stattfinden kann, in der Ärzte und Hebammen anwesend sind, wird nicht empfohlen zu Hause oder in einem Geburtshaus zu gebären.

 

Wird sich die Selbstisolierung aufgrund einer vermuteten oder bestätigten Infektion auf die Art der Geburt auswirken?

Derzeit gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass Sie nicht vaginal gebären können oder ein Kaiserschnitt sicherer ist, wenn eine Coronavirus-Infektion vermutet oder bestätigt wurde.

Wenn jedoch eventuelle Symptome darauf hindeuten, dass eine dringende Entbindung erforderlich ist, kann eine Kaiserschnittgeburt empfohlen werden. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Frauen mit Verdacht auf oder mit bestätigter Coronavirus-Infektion keine PDA haben können. Von Lachgas wird jedoch im Fall einer Infektion ausdrücklich abgeraten.

Umgang mit dem Neugeborenen

Wird mein Baby auf das Coronavirus getestet?

Ja, wenn zum Zeitpunkt der Geburt bei Ihnen das Coronavirus vermutet oder bestätigt wurde, wird Ihr Baby ebenfalls getestet.

 

Kann ich bei meinem Baby bleiben, wenn das Coronavirus bei mir vermutet oder bestätigt wird?

Ja, wenn das Ihr Wunsch ist. Voraussetzung ist, dass es Ihrem Baby gut geht und es nicht in der Neugeborenenstation gepflegt werden muss. Ein Austausch über die Risiken und Vorteile sollte zwischen Ihnen, Ihrer Familie und den Ärztinnen beziehungsweise Ärzten, die sich um Ihr Baby kümmern, stattfinden. Bitte beachten Sie: Diese Empfehlung kann sich ändern, wenn sich das Wissen über das neue Virus weiterentwickelt.

 

Kann ich mein Baby stillen?

Ja. Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass das Virus über die Muttermilch übertragen werden kann. Daher wird davon ausgegangen, dass die anerkannten Vorteile des Stillens die potenziellen Risiken einer Übertragung des Coronavirus überwiegen. Infizierte Mütter oder Verdachtsfälle sollten jedoch beim Stillen durch Hygienemaßnahmen wie gründliches Händewaschen vor und nach dem Kontakt mit dem Kind und durch das Tragen eines Mundschutzes eine Übertragung des Virus durch Tröpfcheninfektion verhindern. Bitte beachten Sie: Diese Empfehlung kann sich ändern, wenn sich das Wissen über das neue Virus weiterentwickelt.

Wenn Sie Ihr Baby stillen möchten, werden die folgenden Vorsichtsmaßnahmen empfohlen:

  • Waschen Sie Ihre Hände ausreichend lang, bevor Sie Ihr Baby, die Milchpumpe oder die Flasche berühren.
  • Tragen Sie während des Stillens eine Gesichtsmaske
  • Befolgen Sie nach jedem Gebrauch die Empfehlungen zur Pumpenreinigung.
  • Wenn Sie Ihr Baby mit Milchnahrung oder Milch füttern möchten, halten Sie sich strikt an die Sterilisationsrichtlinien.
  • Wenn Sie im Krankenhaus Muttermilch abpumpen, sollte eine spezielle Pumpe verwendet werden.

 

Der Rückbildungskurs kann aufgrund der aktuellen Lage nicht wie geplant stattfinden – welche Alternative gibt es?

Kann Ihr Rückbildungskurs aufgrund der aktuellen Situation nicht wie geplant stattfinden, sprechen Sie bitte mit Ihrer Hebamme. Die gesetzlichen Krankenversicherungen und die Hebammenverbände haben sich darauf geeinigt, dass es aktuell möglich ist, für die Durchführung des Kurses auf alternative Kommunikationsmittel auszuweichen. Je nach technischen Möglichkeiten kann der Kurs zum Beispiel per Live-Videochat durchgeführt werden. Diese Vereinbarung gilt zunächst bis zum 30. September 2020.

 

Bitte beachten Sie, dass sich diese Informationen ändern können, wenn sich das Wissen über das neue Virus weiterentwickelt.

Quelle: Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF), Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) – vereint im German Board and College of Obstetrics and Gynecology (GBCOG)

»Laaaaaangweilig!« – auch für die Kleinen ist es momentan eine riesige Umstellung, plötzlich nicht mehr beziehungsweise nur eingeschränkt in die Kita oder auf den Spielplatz zu dürfen. Da Kinder besonders viel Bewegung und Beschäftigung brauchen, kann die Zeit für sie besonders lang werden, wenn das Leben plötzlich nur noch räumlich sehr eingeschränkt stattfinden kann. Malen ist da wenigstens für ein paar Stunden eine willkommene Abwechslung. Für kleine Künstlerinnen und Künstler hat Piet darum ein paar Seiten mit seinen schönsten Bildern zum Ausmalen zusammengestellt. Diese können Sie einfach hier herunterladen und ausdrucken.

Hinweis: Die Übersicht wurde nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Aufgrund der sich stetig ändernden Situation gibt es keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Aktualität.