Das BGM zielt darauf ab, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit aller Mitarbeiter eines Unternehmens zu erhalten und zu steigern. Dafür werden gesundheitsfördernde Strukturen und Prozesse zielgerichtet und nachhaltig in den Betrieb integriert. Die betrieblichen Strukturen und Prozesse richtet das BGM dahingehend aus, dass arbeitsbedingte Gesundheitsrisiken vermieden werden und die Arbeit sowie das Unternehmen gesundheitsfördernd gestaltet wird (Verhältnisprävention). Ebenso sollen die Mitarbeiter dazu befähigt werden sich gesundheitsfördernd zu verhalten und Gesundheitskompetenzen auszubauen (Verhaltensprävention).

Das BGM ist als Führungsaufgabe zu verstehen. Es bezieht alle Mitarbeiter, Führungskräfte, betriebliche Interessenvertreter sowie weitere Experten mit ein und ist in alle Unternehmensprozesse sowie in die Unternehmenskultur integriert. Die Aufgabe des BGM besteht somit darin, die Gesundheit in einem Unternehmen zu organisieren. Das heißt, unterschiedliche gesundheitsfördernde Maßnahmen müssen im Betrieb unter anderem geplant, organisiert und innerhalb der verschiedenen Instanzen abgestimmt werden. Demnach ist das BGM durch ein systematisches Vorgehen gekennzeichnet. Auf Basis einer Bedarfsanalyse werden präventive und ressourcenorientierte Maßnahmen zielgerichtet eingesetzt. Gesundheitschancen werden festgelegt und daraus Handlungsprioritäten abgeleitet. Diese werden aufeinander abgestimmt und berücksichtigen den gesamten Betrieb.

Neben der betrieblichen Gesundheitsförderung zählen auch der Arbeitsschutz und das betriebliche Eingliederungsmanagement zum BGM. Diese drei Bestandteile werden durch das BGM gesteuert und vernetzt.

Betriebliches Gesundheitsmanagement wird als Projekt aufgebaut und ist durch ein systematisches und zielgerichtetes Vorgehen gekennzeichnet, damit intuitive und wenig zielführende Einzelmaßnahmen vermieden werden. Wie auch andere Managementprozesse beinhaltet es die vier Kernschritte:

  1. Bedarfsanalyse,
  2. Maßnahmenplanung,
  3. Maßnahmenumsetzung,
  4. Evaluation.

Diese sind für die Einführung eines BGM unabdingbar. Um das BGM langfristig im Unternehmen zu verankern und weiterzuentwickeln, müssen diese Kernschritte immer wieder neu durchlaufen werden. So können aus der Evaluation erneut Folgerungen gezogen und Verbesserungsvorschläge gewonnen werden, die für die weitere Analyse, Planung und Umsetzung relevant sind.

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserem Portal BGM Online.

Wie die atlas BKK ahlmann Sie in den einzelnen Bausteinen unterstützen kann, können Sie auch unserer Broschüre zum betrieblichen Gesundheitsmanagement entnehmen. Fordern Sie sich die Broschüre gleich an unter bgm@abkka.de oder unter 0421 43551-57.